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| Inhalt | Als Georg Trakl 1910 damit kämpft, dichterisch kreativ zu werden und sich erfolglos als Pharmazie-Student versucht, folgt ihm seine vier Jahre jüngere Schwester Grete nach Wien. Vorgeblich, um an der Meisterklasse von Professor Brückner zu lernen, tatsächlich aber, um das seit der Kindheit enge Verhältnis zu Georg um einige inzestuöse Details zu erweitern. Was die verbotene Liebe beim aufstrebenden expressionistischen Dichter nicht ruiniert, erledigt seine Drogensucht. Schließlich zwingt Georg Grete in eine bürgerliche Ehe mit Brückner. | ||||||||||||||
| Kritik | Historisch belegte Fakten und biografische Wahrheit spielen in dem bisweilen orgiastisch die verdrehten Gefühlswelten eines geschwisterlichen Hassliebespaares erkundenden Dramas um den Salzburger Lyriker Georg Trakl (1887 bis 1914) keine nennenswerte Rolle. Viel Intensiver drängen sich da schon Sex, Drogenkonsum und Gewaltausbrüche - neben Rezitationen tiefsinniger Poesie - ins unorthodox gefilmte Bild. Lars Eidinger ("Alle anderen") und Neuentdeckung Peri Baumeister, die den Max Ophüls Preis gewann, meistern ihre schwierigen Parts mit Bravour. | ||||||||||||||
| Quelle/Copyright: kino.de | |||||||||||||||
Trailer |
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